Hirschfänger

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Was ist ein Hirschfänger

Beim Hirschfänger handelt es sich technisch betrachtet um eine Waffe. Schon die Länge der Waffe ist beeindruckend wobei es kein einheitliches Maß gibt. Im Schnitt besitzt der Hirschfänger eine Länge von gut vierzig bis achtzig Zentimeter und gehört damit zu den längsten Messervarianten, die es auf dem Markt gibt. Streng genommen zählt der Hirschfänger zu den Messern. Er wird generell bei der Jagd eingesetzt und ist damit eine Waffe und kein Sportgerät wie etwa das Wurfmesser. Im privaten Bereich findet man ihn selten, wobei sich auch dieser Trend in den letzten Jahren sehr stark verändert hat. Anwendergruppen sind Jäger oder ganze Bataillone. Sie werden auch als militärische Waffe eingesetzt. Primär erfolgt der Einsatz jedoch im Bereich des Jagens. Sehr häufig besteht Verwechslungsgefahr mit dem Saufänger. Es handelt sich jedoch um zwei völlig verschiedene Geräte. Klassische Anwendungsfelder findet man etwa beim Wild. Jedoch wird der Hirschfänger auch bei Wildschweinen verwendet. Ein weiteres Unterscheidungsmerkmal gibt es hinsichtlich der Anwendung. Viele Leser und Leserinnen werden vielleicht auf dem Fernsehen diese Werkzeuge denken. Es wird der Hirschfänger aber ausschließlich im Bereich der Jagd zu Fuß verwendet. Auf dem Pferd sitzend gibt es keine Jagd mit dem Arbeitsgerät. Dafür gibt es eigene Waffen, wie zum Beispiel das Jagdschwert oder den Jagdsäbel. Der Hirschfänger ist ein effektives Tötungsgerät. Der Stich erfolgt direkt ins Herz des Tieres. Im Laufe der Zeit hat sich der Einsatzbereich jedoch stark verändert. Früher wurde sie als reines Jagdgerät benutzt. Heute kommt es auch als Repräsentationsteil zur Anwendung und man trägt es zu Umzügen oder bei der Gemeindeversammlung. Heute teilt man sich die Nutzung in eine aktive – in Form des Jagdgerätes – und eine stark repräsentativ orientierte Form. Dadurch gewinnt dieser Teil auch an Bedeutung unter den Jägern. So wie viele Waffen auch hat es starke Entwicklungstendenzen gegeben. Was das Design betrifft, so gibt es seit der ursprünglichen Entwicklung nur kaum Veränderungen. Hinsichtlich der Waffengestaltung findet man keine Veränderungen. Die Veränderungen wurden jedoch beim Griff durchgeführt, weshalb man sich diesbezüglich auch dem Ursprung angenähert hatte. Es wurde auch auf die individuelle Gestaltung eingegangen, da auch Jägerhände unterschiedliche Formen annehmen können. Es ist dies unter Umständen auch beim Kauf zu bedenken. Wir wollen im nächsten Themenbereich auf diese Entwicklungsschritte etwas näher eingehen.

Das sollten sie beim Kauf eines Hirschfängers beachten

Beim Kauf des Hirschfängers gibt es einiges zu beachten. Es wurde bereits darauf verwiesen, dass die Griff Art sehr wichtig beim Kauf ist. Schließlich müssen Sie ihn fest in der Hand halten können. Es ist jedoch, so sarkastisch, dass vielleicht für so manchen Leser oder die Leserin klingen mag, auch auf das Wohl des Tieres Bedacht zu nehmen. Bei der Auswahl muss man sich selbst wohlfühlen können, um damit das Leid des Tieres zu verkürzen. Es kommt daher auf die Gestaltung der Waffe an, aber gleichzeitig steht dies im direkten Zusammenhang mit der Tötung des Tieres, die ja per Hand durch den Jäger erfolgen soll. Wenn der Jäger die Waffe gut im Griff hat, wird auch die Tötung schneller vorangehen. Hier spielen alle Elemente zusammen. Der Griff ist genauso wichtig wie die Klinge. Nur wenn beide Elemente im Einklang sind, kann auch die Waffe effektiv eingesetzt werden. Die Spitze der Klinge muss entsprechend scharf sein, damit sie möglichst schnell durch den Körper des Tieres in das Herz eindringen kann. Schließlich soll das Tier nicht gequält werden. Man sollte jedenfalls nur solche Hirschfänger kaufen, die auch diese Kriterien erfüllen können. Das Messer ist in diesem Zusammenhang auch unbedingt zweischneidig zu wählen. Dies erleichtert den Tötungsvorgang. Bei dem Spitzenkönner sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht zu spitz ist. Sie darf auch nicht stumpf sein. Sie sollte nur leichte Rundungen haben. Der Grund dafür ist einfach. Die Spitze sollte nicht steckenbleiben können und dann abbrechen.

Woran erkenne ich einen guten Hirschfänger

Wichtig bei der Beurteilung eines guten Arbeitsgerätes ist der Umstand, dass man sich unmittelbar auf Erfahrungen bisheriger Käufer berufen kann. Dazu ist es wichtig, sich laufend über Entwicklungen auf dem Markt zu informieren. Man kann darüber hinaus auch Testberichte lesen oder Kaufportale nach Kundenkommentaren durchforsten. Wenn ein Produkt gute Bewertungen erhalten hat, dann erweist sich das meist als sehr gutes Zeichen. Man sollte diesen Hirschfänger zumindest ins Auge fassen. Nebenbei findet man immer wieder sehr interessante Beiträge zu bestimmten Kaufkriterien. Was die Breite betrifft, so sollten zumindest zwei Zentimeter angedacht werden. Auch das bewirkt, dass das Töten des Tieres schneller vonstattengeht. Es sollte weiter ein kleiner Kanal auf der Klinge vorhanden sein, welcher das Abfließen des Blutes erhöht. Je besser das Blut abfließen kann, desto eher vermeidet man, dass Luft in den Körper kommen kann. Die Klinge kann sich auch nicht festsaugen. Der Edelstahl der Klinge sollte auch aus rostfreiem Stahl sein. Die meisten Klingen werden aus Edelstahl gefertigt. Es gibt laut Experten aber keine Präferenz. So kann sie auch aus Kohlenstoffstahl gefertigt werden. Hier liegt das Problem aber in der Korrosionsanfälligkeit. Wichtig ist wie gesagt auch der Griff. Man unterscheidet zwischen dem Design und der Bauart. Ebenso muss man die Breite beachten. Alle drei Elemente zusammen ergeben einen kargen Griff, der auch das Hantieren mit der Waffe erleichtert. Beim Griff sind sich Experten nicht einig. Es gibt zwar im Handel ein Standard-Modell mit Hirschborn, jedoch sind auch andere Modelle beim Hirschfänger gängig. In Testberichten findet man immer sehr interessante Hinweise darauf, welche Möglichkeiten sich mit einer Alternative bieten könnte. Man sollte auch hier erfinderisch sein. Ebenso gibt es Griffe aus Holz. Sie werden immer beliebter, weil der Hirschfänger auch für Repräsentationszwecke benutzt wird. Zu beachten ist jedenfalls, wie leicht oder schwer der Griff zu reinigen ist. Holz ist tendenziös sehr schwer zu reinigen. Darauf ist jedenfalls bei der Kaufentscheidung Bedacht zu nehmen. Manchmal ist es klug, einfach den Experten aus Testberichten zu glauben. Voraussetzung ist natürlich, dass sie unmittelbar auf die Expertise zurückgreifen können und diese gut argumentativ untermauert ist. Wenn man also von bestimmten Belastungen spricht, dann kann man daraus lernen. Zum Beispiel raten viele Experten dazu, sich ein Hirschfänger zu kaufen, wo das Messer auch als der Klinge angebracht wurde. Es ist dann eine durchgehende Linie vorhanden. Aus der Erfahrung weiß man, dass sich solche Modelle in der Praxis durchsetzen konnten. Daran erkennt man auch einen guten Hirschfänger.

Wie schleife ich einen Hirschfänger

Zum Schleifen des Hirschfängers benötigt man ein Schleifgerät, welches am besten aus weichem Edelstahl besteht. Dies hat den Vorteil, dass die Rostgefahr gering ist. Gerade der Hirschfänger tendiert dazu, dass er leicht rostet und daher übertragen sich Rostteile auch auf diesen Bereich sehr schnell. Dies sollte unterbunden werden. Als Alternative gibt es Geräte aus Kohlenstoffstahl. Allerdings rosten diese Materialien schneller. Das sagen zumindest die Erfahrungswerte. Durch die regelmäßige Benutzung und das weichere Edelstahl im Vergleich zu Kohlenstoffstahl, verliert die Schneide mit der Zeit an Schärfe und muss regelmäßig nachgeschliffen werden. Dies ist vor allem deshalb so wichtig, um das Eindringen in das Tier so leicht wie möglich zu gestalten, um das Leid des Tieres weitestgehend zu minimieren. Achten Sie daher unbedingt auch bei neuen Messern darauf, dass diese eine ausreichende Schärfe aufweisen.

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